Schadenersatz Rechtsschutz


 

Der Allgemeine Schadenersatz Rechtsschutz zählt zum Bereich Berufs- und Privatrechtsschutz. Diese Form der Rechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten bei einem Rechtsstreit, in dem es sich um Schadenersatzforderungen dreht – egal ob vor Gericht oder außergerichtlich. Schadenersatz kann entweder für einen materiellen Schaden oder auch für eine körper- oder ehrverletzende Handlung in Form von Schmerzensgeld eingefordert werden.

 

Zusätzlich übernimmt die Schadenersatz Rechtsschutzversicherung auch Kosten in allen Fällen, bei denen fortlaufende Taten durch eine Unterlassungsklage gestoppt werden sollen. Dazu zählen etwa ständige und wiederholte Ruhestörungen der Nachbarn. Jedoch kann es sich hierbei zum Beispiel auch um eine dauerhafte Geruchsbelästigung von angrenzenden Betrieben handeln.

 

Über eines sollten sich Versicherungsnehmer allerdings im Klaren sein: Ein Schadensersatz Rechtsschutz wehrt keine Schadenersatzansprüche von dritten Personen ab! Hierfür benötigen Versicherungsnehmer eine Private Haftpflichtversicherung.

 

Des Weiteren sind einige andere Rechtsansprüche nicht über die Schadenersatz Rechtsschutzversicherung abgedeckt, jedoch können diese von alternativen Bereichen innerhalb der Rechtsschutzversicherung übernommen werden. So leistet der Schadensersatz Rechtsschutz etwa nicht bei Problemen wegen zu spät, überhaupt nicht oder mangelhaft und beschädigt gelieferter Ware. Dies fällt in den Bereich Vertrags- und Sachenrecht.

 

Etwaige Ansprüche auf Schadenersatz, die von einer Rechtsverletzung an Immobilien und Grundstücken respektive Teilen davon her rühren, fallen unter den Wohnungs- und Grundstücksrechtsschutz. Hierfür ist nicht der allgemeine Schadenersatz Rechtsschutz zuständig. Um eine günstige Rechtsschutzversicherung zu finden, lohnt sich eine Suche über den Rechtsschutzversicherung Vergleich. So finden Verbraucher ganz einfach einen umfassenden Schutz.